Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung

“Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung” lautet der Titel meines ersten Buchbeitrages. Erschienen ist der Beitrag in

Zunächst gibt der Artikel eine kurze Einführung in die verschiedenen Formen von Blogs und ihre Funktionen. Anschliessend werden grundsätzliche Nutzungsarten von Blogs in formellen und informellen Lernszenarien aufgezeigt. Abschliessend werden noch einige Beispiele benannt wie Bildungsanbieter (Organisationen und Lehrende) aber auch Lernende Blogs zur Unterstützung von Bildungsprozessen einsetzen können.
Matthias Rohs hat sich bereits die Zeit genommen eine Rezension des Artikels zu schreiben. Die Rezension enthält Kritik und Lob. Beides nehme ich dankbar auf.

Wer sich einen ersten Eindruck vom Beitrag verschaffen möchte dem kann ich hier die ersten Seiten des Artikels als *.pdf Datei (598kb) anbieten. Ab Mai darf ich lt. Verlag dann den kompletten Text verfügbar machen. Ich hätte den Text gerne sofort öffentlich verfügbar gemacht. Vor allem um ihn zu teilen und Feedback zu bekommen. Libri bietet über die Funktion “Blick ins Buch” bereits jetzt den vollen Zugriff an, allerdings nicht als Download.

Abschliessend noch die Literaturdaten zu diesem Artikel:
Appelt, R. (2010). Einsatzpotenziale von (Micro)Blogging in der Weiterbildung, In R. Holten & D. Nittel (Hrsg.), E-Learning in Hochschule und Weiterbildung: Einsatzchancen und Erfahrungen (S. 147-162). Reihe Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen, Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag

Ebenfalls in diesem Buch enthalten sind folgende Beiträge

  • Einleitung der Herausgeber: Auf dem Weg zu einer interdisziplinären Forschungskultur?
    Roland Holten / Dieter Nittel
  • Theoretische und empirische Aspekte zur Integration von E-Learning-Diensten an Hochschulen
    Rudolf Kammerl
  • Nachhaltigkeit der Organisatorischen Implementierung von E-Learning-Angeboten an Hochschulen
    Alexander Nikolopoulos / Roland Holten
  • Wirtschaftlichkeits- und Wirksamkeitsanalysen sowie Vorgehensmodelle zur Einführung und Umsetzung von E-Learning an Hochschulen
    Claudia Bremer / Detlef Krömker / Sarah Voss
  • Soziale Interaktionen im Netz
    Klaus Götz / Nicola Marsden
  • E-Learning in der Hochschulpraxis: Wie Lehren und Lernen nicht auf der (virtuellen) Strecke bleiben
    Claas-Philip Zinth / Julia Schütz
  • Möglichkeiten der Evaluation von E-Learning-Arrangements. Eine Analyse am Beispiel von EverLearn
    Eveline Wuttke / Karsten D. Wolf / Anja Mindnich
  • E-Learning-Szenarien an der Massen-Universität – Technische Realisierung und Erfolgsmessung
    Matthias Biggeleben / Daniel Grgecic / Roland Holten / Markus Schäfermeyer
  • Gewohnheiten des Denkens – oder: Warum das E-Learning weit mehr mit Bildung als mit Lernen zu tun hat
    Gunnar Hansen / Christian Hoppe / Philip Verplancke
  • E-Learning als Gegenstand pädagogischer Innovationsforschung
    Dieter Nittel

Über meine Erfahrungen mit dem Publizieren in dieser Art müsste ich eigentlich auch mal was schreiben. Mal gucken…

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Autor: Ralf Appelt

Mein Name ist Ralf Appelt. Ich interessiere mich für Medien, Bildung & Design. Man kann den RSS-Feed dieser Seite abonnieren oder mir bei Twitter folgen. Kommentare, Anregungen und andere Reaktionen zu meinen Beiträgen freuen mich sehr!

5 Kommentare

  1. Ich hoffe, ich habe die Kritik auch konstruktiv formuliert :) Wie geschrieben, finde ich den Artikel ja gut, INSBESONDERE, dass Du das informelle Lernen aufgegriffen hast! Aufgrund der Problematik unterschiedlicher Sichtweisen auf das informelle Lernen ist es meines Erachtens jedoch notwendig den eigenen Standpunkt genau darzulegen und auch die (verschiedenen) Ebenen, auf denen man formelle und informelle Nutzung differenziert. So ist der Kontext für mich z.B. nicht allein durch den Ort, sondern auch mit den Zielen, der (päd.) Unterstützung etc. verbunden. Dies zusammen macht eine Differenzierung des Lernens in der Praxis dann sehr schwierig, um nicht zu sagen nur noch beschreibbar als Lernen mit unterschiedlichen Anteilen formellen und informellen Lernens. Der von mir wissenschaftlich! wenig geschätzte Jay Cross hat dies sehr anschaulich mit dem “Mixer” dargestellt. Konkret würde das heissen, dass ich ein Weblog als persönliches Lerntagebuch mit einer hohen Lernintention führen kann (eher formal), das Lernen dabei aber nicht in formale Lernkontexte eingebunden ist. Wie jetzt auch bei diesem Artikel kann es durchaus sehr bewusst sein, über den Weblog und die Diskussion von Beiträgen sich “weiter zu entwickeln”. Auf der anderen Seite bietet z.B. der Einsatz von Twitter in formalen Lernkontexten (Hochschule) durchaus die Möglichkeit auch informell zu kommunizieren (Ebner et al. Microblogs in Higher Education – a chance to facilitate informal and process oriented learning?). Wahrscheinlich ist Dir das aber auch alles klar :)

  2. Pingback: Artikel “Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung” online verfügbar « Ralf Appelt | Reflexionen & Positionen

  3. Pingback: Masters of Media » What are the possibilities of blogging for education?

  4. Pingback: Masters of Media – blog « VisComX Research Colloquium

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