Artikel “Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung” online verfügbar

Veröffentlicht am 02.08.2010 | 3 Kommentare
Kategorie(n): Erziehungswissenschaft, Learning, Medien & Design, Teaching, ePedagogy Design


Endlich ist es so weit. Mein Artikel “Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung” steht komplett zum Download bereit. Eigentlich hätte der Artikel schon im Mai verfügbar sein sollen, aber leider gab es ein paar Verzögerungen. Auch an dieser Stelle sei noch einmal auf die Rezension des Artikels von Matthias Rohs hingewiesen.
Erschienen ist der Artikel in:

Roland Holten/Dieter Nittel (Hg.)
E-Learning in Hochschule und Weiterbildung. Einsatzchancen und Erfahrungen.
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2010
ISBN 978-3-7639-3342-6.

Wer die Literaturangaben für den Artikel direkt übernehmen möchte:

Appelt, R. (2010). Einsatzpotenziale von (Micro)Blogging in der Weiterbildung, In R. Holten & D. Nittel (Hrsg.), E-Learning in Hochschule und Weiterbildung: Einsatzchancen und Erfahrungen (S. 147-162). Reihe Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen, Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag

Download des Artikels

WordPress im Dienste der Bildung

Veröffentlicht am 02.07.2010 | 6 Kommentare
Kategorie(n): Deutsch, Erziehungswissenschaft, Medien & Design

Morgen werde ich beim Wordcamp in Berlin eine Session mit dem Titel “Einsatz von WordPress im Bildungsbereich” anbieten. Zum einen möchte ich der WordPress Community einen Eindruck davon vermitteln was mit WP im Bildungskontext so angestellt wird bzw. werden kann.

Was müsste WordPress für den Bildungsbereich noch bieten?

Gleichzeitig möchte ich gerne einige Fragen und Probleme kommunizieren die bisher den Einsatz ggf. etwas ausgebremst haben.
Besonders der Einsatz von WordPress als ePortfolio scheint mir noch nicht zu 100% gelöst. Stichworte Zugang zu Material auf Nutzerbasis, Zugriff auf Uploads.
Vielleicht habt ihr weitere Wünsche an die WordPress Community?
In diesem Zusammenhang sammle ich nun auch ein paar Links zu Schulen, Hochschulen und anderen Einsatzgebieten von WordPress im Bildungsbereich. Ein paar erste Gedanken und Hinweise habe ich in der folgenden MindMap gesammelt.
Hinweise gerne als Kommentar, per Twitter oder direkt in der weiter wachsenden MindMap.

WordPress im Bildungseinsatz

Hochschulen mit WordPress Installationen/Nutzung

  1. FU Berlin & Studierendenblogs
  2. Uni Bremen (z.B. Mitmachnetz)
  3. Uni Osnabrück (z.B. ZePrOs)
  4. Uni Halle (z.B. Politik.Wissenschaft.)
  5. Uni Hamburg (z.B. BASIS)
  6. Uni Zürich / ETH
  7. Uni Köln (z.B. MedienBildungsRaum)
  8. TU Braunschweig (z.B. wi²-Blog)
  9. Uni Augsburg (z.B. Seminarblog Konstruktivismus)
  10. Deutsche Universität für Weiterbildung
  11. Oncampus/FH Lübeck
  12. Universität der Bundeswehr München & Blogs der Professur für Lehren und Lernen mit Medien
  13. PH Weingarten (z.B. Seminar Medienrecht)
  14. TU Dresden (z.B. Baublog)
  15. Uni Kassel (z.B. Medienwerkstatt )
  16. Uni Graz (z.B. eLearning Blog)
  17. Uni Koblenz (z.B. Podcasting for Learning)
  18. Uni Frankfurt (z.B. Studium Digitale)
  19. Uni Bamberg (z.B. FoNK)
  20. TU Darmstadt (z.B. eLearning Center)
  21. FH Jena (z.B. Föbeltagung)
  22. Uni Bielefeld (z.B. Vorsicht Soap!)
  23. Uni Konstanz (z.B. AStA)
  24. TU Dortmund (z.B. AStA)
  25. Uni Regensburg
  26. Uni Potsdam (z.B. Grellblog)

Schulen mit WordPress Installationen

  1. Gymnasium Blomberg

Weitere WordPress Nutzer im Bildungsbereich (Volkshochschulen, andere Bildungsanbieter, … ?)

  1. Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika / Spanien / Portugal
  2. StaBi Uni Hamburg

Diese Liste ist vermutlich sicher unvollständig und soll weiter ergänzt werden!

Mögliche Forschungsprobleme im Kontext von Web 2.0

Veröffentlicht am 23.06.2010 | 2 Kommentare
Kategorie(n): Deutsch, Medien & Design, Uni

1
Kürzlich habe ich gemeinsam mit Prof. Dichanz ein Seminar zum Thema Medienforschung für den Masterstudiengang “Medien & Bildung” an der Universität Rostock durchgeführt. Meine Aufgabe war vor allem Aspekte der Medienforschung im Bereich Web 2.0 zu thematisieren. In diesem Zusammenhang habe ich versucht mögliche Forschungsprobleme im Kontext von Web 2.0 zu skizzieren. Aus meiner Sicht sind dies vor allem folgende Punkte:

  • Schnelllebigkeit der Angebote
    Bsp.: Writeley oder Etherpad gibt es nicht mehr. Wurden von Google aufgekauft
  • Viele Anbieter von gleichen / ähnlichen Begriffen / mangelnde Schärfe von Begriffen
    Bsp.: Blog, Weblog in Abgrenzung zur Tumblr, Posterous und Microblogging/Mesoblogging.
  • Motivation der Studie (Wer ist Auftaggeber?)
    Bsp.: Norton Online Family Report 2010.
  • Mangelnde Kenntnisse der Beforschten
    Bsp.: Frage:”Können Sie sich eine sinnvolle Nutzung von Foursquare oder anderen location based services im Primarschulbereich vorstellen?” Meine These: Die Antwort lautet i.d.R. “Nein”

    Wichtig: Fragen so stellen, dass die “Beforschten” die Frage auch verstehen (können).

Auf welche Probleme seid ihr beim Beforschen von Web 2.0 Themen gestoßen? Welche Tipps könnt ihr weitergeben?


  1. Bildquelle: Social Media Week: Private in Social – Plattform- vs Nutzerverantwortung von Anna Lena Schiller[]

Blogging in educational contexts – My MA Thesis are online available now

Veröffentlicht am 06.06.2010 | 3 Kommentare
Kategorie(n): English, Learning, Teaching, ePedagogy Design

1

Last month I completed my masterthesis and graduated in the international MA Program ePedagogy Design – Visual Knowledge Building. You can access all the content online within my thesis (blog) and you can also download the linear pdf file.

Why am I sharing the thesis?

I won’t call it a excellent MA Thesis nor the evaluators did. It is a product which has to fulfill certain formal criteria within a formal learning program. And much more important it needs to be finished one day and there was a specified deadline. In my opinion some theories should be extended and much more connected with the practical suggestions. But I couldn’t invest more time into this work before the date when it has to be submitted. I’d say the text is always beta and a good startingpoint and overview on blogging in educational contexts.2

I used a lot of online resources. That was only possible because people did’nt mind to share they thoughts and findings.
I’d like to share my thoughts and findings too. I don’t like to keep it just on my computer because it is not the perfect work. May be you have additions on it, just write comments or you can use the references or anything else from my work to enhance yours. You’re welcome!
There is a free registration needed to view the whole work.

Why am I using a blog as container for my thesis?

Of course one reason is that the topic of my work deals with blogging and that blogs could be used as LCMS, so why do not use a blog system to publish the work. Another aspect is that the permalinks, trackbacks and comment features might help you to have an easier way to give feedback or hyperlink and reference specific parts online directly. One more reason is that e.g. the tags are additional navigation elements compared to the linear pdf version.

Thanks…

I just hope you can make use of my work. And hey, thanks for sharing!


  1. Image Source: http://www.flickr.com/photos/britbohlinger/4223755982/[]
  2. Image Source: http://www.flickr.com/photos/pixel-sallo/3617083357/[]

Da geht noch was …

Veröffentlicht am 04.05.2010 | Kommentieren!
Kategorie(n): Medien & Design, Uni

Wohin geht die Reise?
Einfache Formen von augmented reality (AR) umgeben uns jetzt schon. So gibt es Programme für bestimmte Mobiltelefone die, so die Kamera an ist, zu anvisierten und per Software identifizierten Bauwerken die zugehörigen Informationen aus Wikipedia abruft – als ein vernetzter, globaler Stadtführer. In Kraftfahrzeugen werden die Fahrzeugdaten teilweise bereits in der Art eines Head Up Displays (HUD) auf/in die Windschutzscheibe gespiegelt, warum sollten nicht auch Hinweise zum umgebenden Verkehr eines Tages als visuelle Überlagerung eingeblendet werden? Im Gegensatz zum HUD sind bisher meist externe, bewusst abzurufende Displays erforderlich, aber erstere liefern bereits jetzt einen Eindruck davon, was eines Tages möglich und vielleicht selbstverständlich sein könnte.
Technische Medien stellen einen Mehrwert zur Realität dar, nehmen bisher aber nur eingeschränkt selbstständig Bezug zu realem Ort, Zeit und Kontext ihrer Nutzung. Ein Schild mit der Aufschrift »Fachbereich Erziehungswissenschaft« am Gebäude oder die Uhrzeit auf der Armbanduhr liefern zwar Informationen die unsere Realitätswahrnehmung erweitern, sind aber in ihrer Mobilität oder ihrem funktionalem Gehalt festgelegt. Im Gegensatz dazu können mobile und vernetzte digitale Geräte mit z. B. GPS, Bewegungssensoren oder Kamera und Bilderkennungssoftware Informationen zum Aufenthaltsort, zu anwesenden Personen, Objekten oder Prozessen liefern: Das Ergebnis wäre eine dynamische Erweiterung der Realität, so das Konzept der augmented reality (AR).
Denkbar wäre künftig z.B., dass ein Lehrer eines Tages beim ersten Betreten einer Schulklasse über AR-Kontaktlinsen die Namen und Kurzinformationen zum Dossier der Schüler ‹über› Ihnen erscheinen lassen kann.

Bei Exkursionen in den Wald können die Schüler sich Informationen aufrufen zu den Pflanzen und Tieren die sie gerade entdecken, bei Ausstellungsbesuchen die zu Exponaten. Diese Informationen werden einfach in das Sichtfeld der jeweiligen Person eingeblendet und stellen ergänzende Informationen zur Verfügung.
Und in Klausuren oder bei Lehrerfragen hätten die Schüler die Möglichkeit … wozu? Was unterscheidet die Prüfungssituation vom Alltag in einer AR-Welt, was rechtfertigt die Nutzung von Wörterbüchern und Taschenrechner, aber nicht von Wikipedia oder Mustererkennungssoftware?
Welchen Einfluss wird es auf Bildungsprozesse haben, wenn Lernende und Lehrende stets auf Zusatzinformationen zugreifen können, ohne dass dies von außen sichtbar ist – nicht nur während der Schulzeit, sondern ein Leben lang? Wäre Unterricht in seiner klassischen Form noch denkbar, wenn Fragen des Lehrers oder Prüfungsaufgaben automatisch ausgewertet und die Lösung in das Sichtfeld des Schülers eingeblendet werden könnte? Wie würden sich Lehren und Lernen insgesamt verändern, wenn die Vermittlung von Sachinhalten zunehmend an Bedeutung verliert? Verschärft AR das Problem der nötigen Selektionsfähigkeit in einer medial bereits überladenen Welt? Und wie müsste AR gestaltet sein um Lehren, Lernen und Leben an einer Universität zu unterstützen?

Schreiben Sie Ihre Gedanken als Kommentar zu unserem Blogbeitrag zu augmented reality in dem wir auch einige Beispielvideos veröffentlicht haben. Den Blogeintrag finden Sie unter: http://u.lioci.com/eduar
In jedem Fall wünschen wir Ihnen ein angenehmes Semester, unabhängig davon wie sehr sie ihre Realität schon erweitert haben.
Für das Team vom Medienzentrum,
Ralf Appelt & Wey-Han Tan

Bildquellen:
“Ein Schiff wird kommen” von Sebastian Ploenges
Film true fiction www.truefiction-derfilm.de

Download: KVV Medien&Bildung für das Sommersemester 2010 (*.pdf ca. 20mb)

Dieser Artikel ist an der Fakultät EPB der Universität Hamburg im KVV Medien&Bildung zum Sommersemester 2010 erschienen.

Web 2.0: Compact Definition

Veröffentlicht am 17.04.2010 | 1 Kommentar
Kategorie(n): Deutsch, English, Medien & Design, ePedagogy Design

Immer wieder suche ich nach Definitionen. Ich bin sicher auch diese schon einmal verwendet zu haben. Vielleicht kann sie noch mal jemand brauchen!? Hier also die Definition des Web2.0 von Tim O’Reilly himself. Wer es etwas ausführlicher mag liest sich folgenden Artikel durch.
What Is Web 2.0 – Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software

Web 2.0 is the network as platform, spanning all connected devices; Web 2.0 applications are those that make the most of the intrinsic advantages of that platform: delivering software as a continually-updated service that gets better the more people use it, consuming and remixing data from multiple sources, including individual users, while providing their own data and services in a form that allows remixing by others, creating network effects through an “architecture of participation,” and going beyond the page metaphor of Web 1.0 to deliver rich user experiences.1


  1. http://radar.oreilly.com/2005/10/web-20-compact-definition.html[]

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