28-Okt-2009
Posted by : Ralf Appelt
Wie erwartet gab es noch leichte Schwankungen in der Teilnehmerzusammensetzung. Einige Teilnehmer waren erkrankt, so dass nicht alle Visualisierungen der PLE’s gezeigt werden konnten. Neue Seminarteilnehmer waren bereit spontan zu erläutern wie sie ihre Lernumgebung wahrnehmen.
Bei den Präsentationen sind mir folgende Punkte aufgefallen:
- Die meisten Seminarteilnehmer haben in ihren PLE Visualisierungen einen starken Bezug zu Orten dokumentiert.
- Ein Großteil der Teilnehmer hat angegeben (auch) in öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderweitig “mobil” zu lernen.
- Ca. jeweils die Hälfte der Teilnehmer hat angegeben am Schreibtisch oder in der Bibliothek bzw. eben nicht in der Bibliothek oder nicht am Schreibtisch zu lernen oder lernen zu können.
- Im vergleich zu den meisten PLE Visualisierungen die ich bisher kannte (z.B. hier) beinhalten die Visualisierungen digitale und analoge oder virtuelle und reale Elemente.
Besonders diesen Schnittstelle zwischen analog und digital
27-Okt-2009
Posted by : Ralf Appelt

Im aktuellen Semester wird es eine Aufgabe der Teilnehmer meines Seminares sein ein ePortfolio zu erstellen.
Laut MOSEP Studie können ePortfolios sowohl das Lernen, als auch den Lerner unterstützen. Wenn dies gelingt lohnt sich das Führen eines ePortfolios aus meiner Sicht im Rahmen von universitären Lehrveranstaltungen (und nicht nur dort!).
Die ePortfolio-Software soll hierzu folgende Aufgaben erfüllen können:
- speichern
- versenden
- veröffentlichen
- ordnen und beschreiben
- verknüpfen
von Artefakten.
Die Funktion Inhalte des Portfolios versenden zu können finde ich nicht wichtig, mir reicht es, wenn
14-Okt-2009
Posted by : Ralf Appelt
Ich weiß gar nicht mehr genau wie ich darauf gekommen bin, kürzlich schwirrte mir ständig das Wort Essay durch den Kopf und ich musste unbedingt mal nachschauen was sich hinter dem Begriff genau verbirgt.
Über die Form des Essays steht in der Wikipedia:
Die essayistische Methode ist eine experimentelle Art, sich dem Gegenstand der Überlegungen zu nähern und ihn aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das Wichtigste ist jedoch nicht der Gegenstand der Überlegungen, sondern das Entwickeln der Gedanken vor den Augen des Lesers.,
Die Beschreibung in der Wikipedia gefällt mir ganz gut. Etwas schöner ist es noch im Buch “Schreiben im Studium: mit Erfolg” auf S. 36 beschrieben, wie ich finde.
Der Essay (frz. essai, dt. “Versuch”) ist ein knapper, anspruchsvoller, bewusst subjektiver Text über ein bestimmtes Thema aus dem wissenschaftichen, politischen, philosophischen oder einem ähnlichen Bereich. Der Essay eignet sich für Themen, die Denkanstöße geben und somit Raum für eigene Überlegungen bieten. Ausgangspunkt kann ein Problem, eine These oder eine kontrovers diskutierte Fragestellung sein. Abhängig von der Aussageabsicht werden berichtende, kritisierende, ironisierende und meditative Essays unterschieden.
Nachdem ich diese beiden Abschnitte gelesen hatte kamen mir zwei Gedanken in den Kopf.
- Ein Essay kann ein guter Einstieg in ein universitäres Seminar sein. Die Studierenden haben Gelegenheit sich aus ihrer eigenen Perspektive mit dem anstehenden Thema auseinander zu setzen und können sich so auf das Thema einstimmen. Sie sind so vorbereitet auf Diskussionen im Seminar.
- Viele Blogs sind zu erheblichen Teilen eine Ansammlung von Essays. Das finde ich ganz gut so. Wennman ein Blog als Sammlung eigener Essays versteht bekommt es meines Erachtens auch ein etwas anderes Image, als wenn man mit der alt hergebrachten Metapher vom Blog als “öffentliches Tagebuch” ausgeht.
Den 1. Punkt mit dem Essay als Einstieg in das Seminar werde ich im kommenden Semester mal ausprobieren. 3000-6000 Seiten Zeichen würde ich für die Essays ansetzen. “Abzugeben” wären diese vorzugsweise online, entweder öffentlich oder wenigstens für alle Seminarteilnehmer öffentlich. Hat jemand Erfahrungen mit Essays als Einstieg in ein Seminar? Wenn ja, welche?