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	<title>Ralf Appelt &#187; socialmedia</title>
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		<title>Social Media Recruiting Conference Hamburg</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 19:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Appelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurzfristig hatte ich von der Social Media Recruiting Conference (SMRC) vom 13.-14.10.2011 in Hamburg erfahren. Die Organisatoren ermöglichten mir noch kurzfristig teilzunehmen, worüber ich in Anbetracht der Agenda sehr erfreut war. Ich habe mir ein paar Notizen gemacht. Diese habe &#8230; <a href="http://appelt.net/2011/10/social-media-recruiting-conference-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/10/smrc-150x150.jpg" alt="" title="smrc" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-7340" />Kurzfristig hatte ich von der Social Media Recruiting Conference (SMRC) vom 13.-14.10.2011 in Hamburg erfahren. <a href="http://www.wollmilchsau.de/smrc-social-media-recruiting-conference-hamburg-oktober-2011/">Die Organisatoren</a> ermöglichten mir noch kurzfristig teilzunehmen, worüber ich in Anbetracht der Agenda sehr erfreut war.</p>
<p>Ich habe mir ein paar Notizen gemacht. Diese habe ich teilweise schon über <a href="http://twitter.com/ralfa">meinen Twitter Account (@ralfa)</a> gepostet. Hier fasse ich diese Notizen und <a href="http://twitter.com/#!/search/%23smrc">die Tweets einiger anderer Besucher</a> noch einmal zusammen. <span id="more-7317"></span></p>
<h3>Vorträge</h3>
<h4>Employer Branding &#038; Recruiting im Social Web &#8211; ein Bestandsaufnahme<br />
(Jan Kirchner | <a href="http://atenta.de/">atenta</a>)</h4>
<p><a href="http://recruiting.jobvite.com/resources/social-recruiting-survey.php" target="_blank"><img src="http://recruiting.jobvite.com/images/Jobvite-social-recruiting-plans.jpg" alt="Social Recruiting Plans" title="Social Recruiting Plans"/ class="alignright"> </a>Jan Kirchner gab einen Überblick über die Entwicklung HR relevanter Webdienste von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GeoCities">GeoCities</a> (1994) über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Classmates.com">classmates</a> (1995), <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SixDegrees.com">sixdegrees</a> (1997) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/My_Space">myspace</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linkedin">Linkedin</a>, <del datetime="2011-10-16T14:16:48+00:00">OpenBC</del> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XING">Xing</a> (2003), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook">facebook</a> (2004), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/StudiVZ">studiVZ</a> (2005), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">twitter</a> (2006) bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Plus">google+</a> (2011).</p>
<p>Es folgen eine Reihe von Zahlen zum Thema Recruiting im social web. Zum Beispiel das 2011 in den USA 89% der befragten Unternehmen planen Social Media für das Recruitung einsetzen. Quelle: <a href="http://recruiting.jobvite.com/resources/social-recruiting-survey.php">SOCIAL RECRUITING SURVEY 2011</a><br />
Jan Kirchner meint die USA seinen dem deutschsprachigen Bereich i.d.R. ca. 2 Jahre voraus.<br />
Eine weitere Quelle, die sich mit dem deutschsprachigen Raum beschäftigt, ist der <a href="http://www.blogaboutjob.de/4193/social-media-report-hr-2010/">Social Media Report HR 2010</a><br />
Weitere Aussagen von Jan Kirchner waren das Blogs im kommen sind. Sie machen zwar viel Arbeit, aber sie bieten den größten Gewinn. Leider habe ich es versäumt ihn nach seiner Begründung hierfür zu fragen.<br />
Des weiteren wies er darauf hin, dass es klar sei, das Social Media Recruiting ohne Employerbranding nicht ginge. Ob dies (allen) so klar ist würde ich zunächst einmal bezweifeln.<br />
Seiner Einschätzung nach ist die nächste Herausforderung des Social Media Recruitings sich dem Thema „Storytelling“ zu öffnen.</p>
<h4>Social Media ja, aber bitte nicht überstürzt! &#8211; Planung eines Social Media Auftritts für Employer Brandung &#038; Recruiting<br />
(Henner Knabenreich | <a href="http://personalmarketing2null.wordpress.com/">knabenreich consult</a>)</h4>
<p>Auf äusserst lockere und unterhaltsame Weise stellte Henner Knabenreich uns einige Beispiele vor wie der Einstieg in das Feld Social Media Recruiting misslungen ist.<br />
Z.B. folgender, typischer Dialog:</p>
<blockquote><p>A: „Ich habe gesehen, dass unser Wettbewerber da sone Facebookseite hat und sowas brauchen wir jetzt auch&#8230;&#8221;<br />
B: „Prima. Was ist denn Ihr Ziel?“<br />
A: „&#8230;äh&#8230; hm&#8230;“  „&#8230; also wegen der Bewerber und so&#8230;“
</p></blockquote>
<p>Oder das Beispiel <a href="http://www.wollmilchsau.de/kein-mehrwert-strabag-scheitert-an-twitter/">wie Strabag Twitter (nicht) nutzte</a>.</p>
<p>Das Problem aus seiner Sicht sind neben dem unüberlegten Einstieg auch die fehlende Verknüpfung mit dem „Tagesgeschäft“. Das beginnt dabei zu klären ob die Social Media Nutzung am Arbeitsplatz möglich und zulässig ist, die Unterstützung der obersten Führungsebene &#8211; auch in aktiver Form. Die Einbindung und Information aller Mitarbeiter spielt hierbei ebenfalls eine Rolle. Ich musste sofort an den „Enjoy Social Media“ Kurs von Ellen Trude denken (weitere Infos <a href="http://trainingkonzepte.blogspot.com/2011/05/welches-neue-lernformat-hat-dicheuch.html">hier</a> und <a href="http://trainingkonzepte.blogspot.com/2011/05/opco11-nicht-ohne-meine-community.html">hier</a>.<br />
Die Karrierewebsite sollte vor dem Social Media Recruiting ebenfalls in Ordnung gebracht werden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Erst denken, dann handeln. Alle Organisationsmitglieder aktiv einbeziehen &#8211; ansonsten sind sie passiv dabei!<br />
Und nicht überstürzt beginnen. Nach dem Monitoring (das nicht enden sollte) kann ein Ziel festgelegt und darauf hin die passende Strategie entwickelt werden.</p>
<h4>Entwicklung einer Content-Strategie für Unternehmen<br />
(Jörn Hendrik Ast | <a href="http://fluidnetwork.de/">fluidnetwork</a>)</h4>
<p>Drei Punkte erfolgreicher Online Strategien sind seiner Meinung nach:</p>
<ul class="red-list">
<li>Wer ist unsere Zielgruppe und für was interessiert sie sich?
</li>
<li>Über welche Themen wollen und können wir schreiben?
</li>
<li>Wie können wir Community Engagement erzeugen?
</li>
</ul>
<p>Basierend auf verschiedenen Diensten hat er verschiedene Arten von Nachrichten klassifiziert. Für Facebook sind das z.B. Kampagnen-Statusmeldungen, Unternehmens-Statusmeldungen oder Engagement-Postings. In seine Präsentation waren noch einige Mehr z.B. auch für Twitter. Die Präsentation <a href="http://www.slideshare.net/Jormason">soll bei Slideshare</a> erscheinen.<br />
Drei Hauptfragen sollten im Zusammenhang mit Community Engagement beantwortet werden:</p>
<ul class="red-list">
<li>Warum kommen die Bewerber auf die Seiten?
</li>
<li>Warum bleiben sie?
</li>
<li>Warum laden sie ihre Freunde ein?
</li>
</ul>
<p>Der wohl wichtigste Punkt kann vermutlich nicht oft genug wiederholt werden: Es geht beim Content nicht nur um Statusmeldungen, sondern vor allem um einen Dialog!</p>
<p>Parallel kam <a href="http://twitter.com/#!/klauseck/status/124404883871903744">per Twitter</a> ein Hinweis auf einen Spiegel Online Artikel der <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,791415,00.html">20 Tipps für Bewerber</a> zusammen trägt. Die letzte Regel scheint mir die wichtigste zu sein.</p>
<h3>Best Practices</h3>
<h4>Praktische Fragen bei der Vorbereitung eines Social Media Auftritts<br />
(Kirsten Lietz | <a href="http://www.arbeit-und-mehr.de/blog/">Arbeit und Mehr</a>)</h4>
<p><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/10/Arbeit-und-Mehr-GmbH-AuM_Stellen_HH-on-Twitter-253x300.jpg" alt="" title="Arbeit und Mehr GmbH (AuM_Stellen_HH) on Twitter" width="253" height="300" class="alignright size-medium wp-image-7337" />Frau Lietz berichtet von der Einführung von Blog, Twitter und Facebook bei ihrem Arbeitgeber.<br />
Eine Idee die bei Arbeit und Mehr umgesetzt wird ist, Auszubildende die verschiedene Abteilungen durchlaufen als Botschafter für die Social Media Kanäle einzusetzen.<br />
Die Aspekte bei der Einführung scheinen bei vielen Organisationen ähnlich zu sein. Was soll das messbare Ziel sein? Was kostet der Auftritt (Im ersten Moment und dauerhaft)? Welche Kanäle sind für uns passend? Wer betreut die Dienste? Woher kommt die nötige Expertise? Gibt es Unternehmensinterne Guidelines? Brauchen wir welche? Es ist Überzeugungsarbeit bei Führungskräften und Mitarbeitern zu leisten. Was ist der Vorteil wenn man im Bereich Social Media aktiv wird?<br />
Kirsten Lietz nannte folgende Punkte:</p>
<ul class="red-list">
<li>Der Kontakt ist schneller und direkter
</li>
<li>Die Bindung zum Bewerber wird besser
</li>
<li>Die Passung zwischen Bewerber und verfügbaren Stellen kann frühzeitiger ermittelt werden.
</li>
<li>Das Image des Unternehmens kann profitieren.
</li>
</ul>
<p>Hierzu sind folgende Dinge nötig:</p>
<ul class="red-list">
<li>Geduld
</li>
<li>Passende Zielgruppe
</li>
<li>Man muss sich kümmern und die Beteiligung einfordern.
</li>
<li>Alle Mitarbeiter müssen überzeugt sein und die Führungskräfte sollten dahinter stehen und sich möglichst beteiligen, weil Sie so als Vorbild dienen und die Mitwirkung legitimieren.
</li>
</ul>
<h4>Facebookmanagement in der Unternehmenspraxis<br />
(Christine Oertel | <a href="http://www.in-tech.de">in-tech GmbH</a>)</h4>
<p><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/10/in-tech-GmbH-Dienstleistungsunternehmen-Garching-bei-München-Facebook-300x247.jpg" alt="" title="in-tech GmbH - Dienstleistungsunternehmen - Garching bei München | Facebook" width="300" height="247" class="alignright size-medium wp-image-7335" />Der Bericht über die erfolgreiche Nutzung von Facebook Karriere Fanpage enthält u.ä. Hinweise auf die Art der Inhalte die dort gepostet werden:</p>
<ul class="red-list">
<li>Jobangebote
</li>
<li>Karriereinfos
</li>
<li>Einblicke in das Unternehmen ( Photos, Videos, Unternehmensnews)
</li>
<li>Event-Tipps
</li>
<li>Mtarbeiterinterviews
</li>
<li>„Fan“-Dialog
</li>
</ul>
<p>Wichtig ist hierfür ein Redaktionsplan. Ähnlich wie die Botschafter bei Arbeit und Mehr gibt es bei in-tech so genannte Themenscouts die von unterschiedlichen Standorten des Unternehmens berichten.<br />
Die Schwierigkeit geeignete Mitarbeiter für das Unternehmen zu finden kommt deutlich zum Ausdruck. Deshalb ist dem Unternehmen die Mitarbeiterzufriedenheit so wichtig, um die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.</p>
<p>Als Zielgruppen für die Social Media Aktivitäten werden Bewerber, Mitarbeiter und „Andere“ benannt.</p>
<h4>Blog-Management in der Unternehmenspraxis<br />
(Sonja Königsberg | <a href="http://www.ottogroup.com/karriere">Otto GmbH &#038; Co KG</a>)</h4>
<p><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/10/OTTO-Azubiblog-122x300.jpg" alt="" title="OTTO Azubiblog" width="122" height="300" class="alignright size-medium wp-image-7333" />Gemeinsam mit der Auszubildenden Kathrein Malchau wird das <a href="http://ottoazubiblog.de/">Otto Azubi-Blog</a> vorgestellt.<br />
Die Ausgestaltung des Blogs orientiert sich in erster Linie an den Fähigkeiten der Azubis und den Realitäten des Arbeitsalltags. Ziele die durch das Blog erreicht werden können sind nachrangig.<br />
Die bloggenden Azubis scheinen sehr viel Freiheit bezüglich der Blogbeiträge zu haben. Anfängliche Pläne wer wann wie viel im Blog schreibt haben sich nicht bewährt.<br />
Die Azubiblogger werden von der HR und Personalmarketing-Abteilung gecoacht.</p>
<p>Es ist festzuhalten, dass die längeren Einträge auch die erfolgreicheren sind. </p>
<p>Kommentare sind &#8211; wie in anderen Blogs i.d.R. auch &#8211; selten aber stets erwünscht. <a href="http://ottoazubiblog.de/">ottoazubiblog.de</a></p>
<h3>Take Home Message</h3>
<p>Für das Social Media Recruiting sollten Unternehmen von Anbeginn eine klare Strategie haben die sie am besten gemeinsam mit Experten entwickeln und umsetzen. Es empfiehlt sich nicht zu viele Aktivitäten auf einmal zu beginnen. Perspektivisch geht es erstmal nicht um große Innovationen sondern eher um Konsolidierung der bisherigen Maßnahmen.</p>
<p>Wer mehr zur Veranstaltung lesen möchte, dem sei <a href="http://www.wollmilchsau.de/social-media-recruiting-conference-smrc-liveblog/">das Liveblog bei der Wollmilchsau</a> empfohlen.</p>
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		<title>Lernen im social Web &#8211; ein Seminarrückblick</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 06:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Appelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im vergangenen Semester habe ich an der Uni Hamburg das Seminar &#8220;Lernen im social Web&#8221; angeboten. Nachdem in meinen, Thematisch verwandten, Seminaren der letzten Semester selten mehr als 12 Teilnehmer zusammen kamen war ich doch ein wenig überrascht, dass sich &#8230; <a href="http://appelt.net/2011/03/lernen-im-social-web-ein-seminarruckblick/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Semester habe ich an der Uni Hamburg das Seminar &#8220;<a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw/">Lernen im social Web</a>&#8221; angeboten. Nachdem in meinen, Thematisch verwandten, Seminaren der letzten Semester selten mehr als 12 Teilnehmer zusammen kamen war ich doch ein wenig überrascht, dass sich in diesem Semester fast 80 Studierende anmeldeten und 34 von Ihnen auch tatsächlich teilnahmen. Dies bedeutet für mich zunächst die Arbeitsformen anzupassen und zu überlegen wie ein Leistungsnachweis erworben werden kann, ohne dass die Leistung nur von mir genossen werden kann. </p>
<h3>Einstieg &#038; Themen</h3>
<p><a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/03/lisw-themen.jpg"><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/03/lisw-themen-300x167.jpg" alt="" title="lisw-themen" width="300" height="167" class="alignright size-medium wp-image-5811" /></a>Zum Einstieg in das Seminar habe ich die Studierenden <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw/2010/11/04/essay-lernen-im-social-web/">Essays erstellen</a> lassen. Hierdurch setzen sich die Studierenden bereits zu Beginn des Seminars mit dem Thema auseinander, haben Gelegenheit ihre eigene Position zum Thema zu reflektieren und entwickeln auf dieser Grundlage und den individuellen Vorkenntnissen eigene Fragestellungen die zur Bereicherung der Diskussionen im Seminar beitragen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang haben wir gemeinsam Themen gesammelt mit denen sich die Teilnehmer im Seminar beschäftigen wollen und haben hieraus im Laufe des Seminars einen <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw/about/">Ablaufplan</a> entwickelt.</p>
<h3>Methodisches</h3>
<p><a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/03/typewithme.jpg"><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/03/typewithme-300x240.jpg" alt="Seminarnotizen" title="Seminarnotizen" width="300" height="240" class="alignright size-medium wp-image-5814" /></a>Neben den bereits erwähnten Essays habe ich n diesem Seminar zwei weitere Methoden zum Einsatz gebracht mit denen ich sehr zufrieden war. Zum Einen wurden für die einzelnen Seminarsitzungen kollaborative Protokolle erstellt. Diese Protokolle (Bei den Links unter <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw/links/">Seminarnotizen</a> zu finden) haben mit mit dem Etherpad-Klon <a href="http://typewith.me/">typewith.me</a> und dem <a href="http://mms.uni-hamburg.de/services/notebookcenter/">Notebookcenter der Fakultät EPB</a> erstellt. Dies war für die Studierenden und für mich extrem hilfreich. Für alle bestand so die Möglichkeit die Dinge festzuhalten die wichtig erschienen und ich hatte im Nachgang die Möglichkeit zu sehen welche Aspekte die Studierenden für so wichtig hielten dass sie in das Protokoll aufgenommen wurden oder welche Fragen zwischendurch entstanden sind. Teilweise wurden in den Protokollen auch Fragen geklärt, ohne den Veranstaltungsverlauf zu beeinträchtigen.<span id="more-5808"></span><br />
Rechtliche Aspekte spielen bei der pädagogischen Arbeit im social Web eine große Rolle. Um die Studierenden in Gruppen einzuteilen habe ich unterschiedliche Bilder in das Blog eingestellt und die <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw/2010/11/16/wahle-ein-bild/">Studierenden gebeten sich einem Bild zuzuordnen</a>. Innerhalb dieser Gruppen wurden verschiedenen <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw/category/alles-was-recht-ist/">Rechtliche Grundlagen</a> erarbeitet.<br />
Um die Einsatzmöglichkeiten verschiedener social Web Angebote für den Bildungsbereich zu identifizieren haben wir die <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw/2011/01/10/ergebnisse-der-gruppenarbeit">Placemat Methode genutzt</a>. Auch hiermit war ich sehr zufrieden. Die Studierenden hatten Gelegenheit alleine und in der Gruppe zu arbeiten. Die Gruppenergebnisse wurden danach im Plenum ausgetauscht.</p>
<h3>Learning Objects</h3>
<p>Die Studierenden hatten unter Anderem die Aufgabe ein „Learning Object“ (LO) zu erstellen. Dieses Learning Object, bzw. dieser „Lerngegenstand“ sollte natürlich im Kontext des social Web entstehen und in jedem Fall die Möglichkeit bieten, dass diejenigen die mit diesen Lerngegenständen arbeiten, die Möglichkeit haben ein Feedback zu geben, Fragen zu stellen und sich ggf. untereinander auszutauschen. Einige dieser studentischen Arbeiten werden im folgenden vorgestellt. Sie sollen zum ausprobieren und nachmachen anregen. Feedback ist hierbei in jedem Fall erwünscht.</p>
<p>Die meisten SeminarteilnehmerInnen haben sich dafür entschieden ein Blog als Grundlage für ihr LO zu nutzen.<br />
Es gab Blogs zu den folgenden Themen<br />
	<a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/03/blogs.png"><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/03/blogs-169x300.png" alt="" title="blogs" width="169" height="300" class="alignright size-medium wp-image-5846" /></a>
<ul class="green-list">
<li>Wie richte ich ein Blog ein</li>
<li>Wie stellt man Pralinen her</li>
<li>Wie schreibt man eine Hausarbeit</li>
<li>Was ist bei einer Exkursion zu Beachten (Alpen &#038; Norwegen)</li>
<li>Wie funktioniert die Photographie (zwei mal)</li>
<li>Was muss man in der Orientierungseinheit Erziehungswissenschaft alles wissen</li>
<li>Geocaching</li>
<li>Wie kann man mit dem Spiel World of Warcraft lernen)</li>
<li>Das Leben mit Diabetes mellitus</li>
</ul>
<p>Es gibt eine Facebookseite zum Biologiestudium an der Uni Hamburg, in einem Wiki Artikel wird das „Toaster Spiel“ erklärt, es wurden YouTube Videos erstellt die das „Nim Spiel“ im Zahlenraum 1-10 und das Schneiden von Zwiebeln erklären, es gibt einen Webquest zum Thema Wolken &#038; Niederschlag und ein Quiz zu den Hauptstädten Europas.<br />
<a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/03/sweb.jpg"><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2011/03/sweb-500x226.jpg" alt="" title="Facebook &#038; Youtube als Lernumgebung" width="500" height="226" class="aligncenter size-large wp-image-5843" /></a><br />
Diese Aufzählung verdeutlicht das große Spektrum an technischen und inhaltlichen Möglichkeiten Lerngegenstände im social Web zu erstellen, ohne dass hierfür besondere technische Fähigkeiten erforderlich sind. Gleichzeitig lässt sich feststellen, dass der bloße Einsatz von social Web Diensten kein Garant für ein gelungenes Learning Object ist, sonder pädagogische Kenntnisse und Fähigkeiten gepaart mit Kreativität zu den besten Ergebnissen führen. </p>
<p>Link zu allen LO’s <a href="http://bit.ly/f4HpdR">http://bit.ly/f4HpdR</a><br />
Link zum Seminarblog: <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/lisw</a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich bin mit den eingesetzten Methoden sehr zufrieden. Nachdem ich in vergangenen Semestern eher Twitter als kollaborativen (Rück-)Kanal während und nach der Veranstaltung <del datetime="2011-03-09T15:01:04+00:00">eingesetzt habe</del> einsetzen wollte, bin ich mit der Etherpad Variante äußerst zufrieden. Der Grund liegt in der umfangreicheren Nutzung durch die Studierenden. Offensichtlich war es leichter einen Dienst ohne Anmeldung und ohne die enge Bindung an die eigene Person einzusetzen und somit  für diesen Zweck die bessere Lösung. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut mit einigen Studierenden, insbesondere außerhalb der Seminarveranstaltungen, per Twitter in Kontakt gestanden zu haben und teilweise noch in Kontakt zu stehen.</p>
<p>Die Learning Objects haben mir wieder einmal gezeigt mit welchen großartigen Ideen man rechnen darf, wenn die Studierenden die Gelegenheit haben eigene Interessen mit den Inhalten des Seminars zu verknüpfen.</p>
<p>In gewisser Weise ist die Seminarorganisation eine <a href="http://appelt.net/2008/09/review-of-a-seminar-with-blogs-a-wiki-and-more/">Weiterentwicklung des Seminars mit Blog, Wiki &#038; Co</a>. Die dort benannten &#8220;Findings&#8221; scheinen mir immer noch aktuell.</p>
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		<title>Wie alles begann&#8230;</title>
		<link>http://appelt.net/2010/09/wie-alles-begann/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 16:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Appelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Sidebar des Seminarblogs zur Lehrveranstaltung „Web 2.0 und die Gesellschaft“ (WS 2010/11, AW 448, Techniksoziologie) an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin von der Dozentin, Dr. Ilona Buchem bin ich auf folgenden Tweet von Tanja Jadin gestoßen. &#8230; <a href="http://appelt.net/2010/09/wie-alles-begann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Sidebar des <a href="http://aw448.wordpress.com/">Seminarblogs zur Lehrveranstaltung „Web 2.0 und die Gesellschaft“ (WS 2010/11, AW 448, Techniksoziologie)</a> an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin von der <a href="http://ibuchem.wordpress.com/">Dozentin, Dr. Ilona Buchem</a> bin ich auf <a href="http://twitter.com/tjadin/statuses/25212018391">folgenden Tweet von Tanja Jadin</a> gestoßen.<br />
<a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/09/jardintweet.jpg"><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/09/jardintweet-500x306.jpg" alt="" title="Tweet von Tanja Jadin" width="500" height="306" class="aligncenter size-large wp-image-4685" /></a><br />
In ihrem Tweet verweist <a href="http://www.jadin.eu">Tanja Jadin</a> auf eine Präsentation die sie erstellt hat. Diese kann <a href="http://www.slideshare.net/tjadin/fho-web20-weiterbildung092010">auf der Plattform slideshare direkt angesehen</a>, oder wie in diesem Fall in andere Seiten eingebunden werden. Praktischer Weise beschäftigen sich das Blog von Ilona Buchem, als auch die Präsentation von Tanja Jadin mit einem Thema das auch mich beschäftigt und in <a href="http://edublog.me/lisw/">unserem Seminar</a> elementarer Bestandteil ist.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_5258214"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/tjadin/fho-web20-weiterbildung092010" title="Fhoö web20 weiterbildung_092010">Fhoö web20 weiterbildung_092010</a></strong><object id="__sse5258214" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fhoweb20weiterbildung092010-100922083153-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=fho-web20-weiterbildung092010&#038;userName=tjadin" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse5258214" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fhoweb20weiterbildung092010-100922083153-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=fho-web20-weiterbildung092010&#038;userName=tjadin" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/tjadin">tjadin</a>.</div>
</div>
<h3>3 Gründe für eLearning 2.0</h3>
<p>Auf Grund des oben beschrieben Erlebnisses und ähnlicher Erfahrungen beschäftige ich mich seit längerem mit der Frage wie social Media zur Unterstützung von Bildungsprozessen genutzt werden kann. </p>
<ol>
<li>Das erste was mir gut daran gefällt ist, das die Inhalte in Blogs, bei Slideshare und den vielen weiteren Diensten so leicht zugänglich sind. Ich musste auch keine Suchmaschine bemühen um an diese Inhalte zu kommen.</li>
<li>Ich habe stattdessen eine Anzahl von Menschen denen ich bei Twitter folge. Sie sind alle Mitglied in virtuellen Communities die mich interessieren, z.B. &#8220;eLearning 2.0&#8243;. Die Präsentation hätte, das behaupte ich einfach, früher oder später ihren Weg zu mir gefunden. Damit hätten wir schon den zweiten Grund der mir diese Art an Lernressourcen zu kommen sympathisch macht.</li>
<li>Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist für mich, dass ich diese Inhalte nicht nur rezipieren kann, sondern mit den Autoren und anderen Rezipienten in einen Austausch kommen kann, mich einbringen kann und ebenfalls auf einfache Art und Weise Inhalte bereitstellen kann.</li>
</ol>
<p>Ich freue mich auf das kommende Semester, um dort mit Studierenden in Hamburg und Köln im <a href="http://edublog.me/lisw/">Seminar &#8220;Lernen im social web&#8221;</a> diese Aspekte und das Drumherum ein wenig unter die Lupe zu nehmen.</p>
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		<item>
		<title>Artikel &#8220;Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung&#8221; online verfügbar</title>
		<link>http://appelt.net/2010/08/artikel-einsatzpotenziale-von-micro-blogging-in-der-weiterbildung-online-verfugbar/</link>
		<comments>http://appelt.net/2010/08/artikel-einsatzpotenziale-von-micro-blogging-in-der-weiterbildung-online-verfugbar/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 13:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Appelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich ist es so weit. Mein Artikel &#8220;Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung&#8221; steht komplett zum Download bereit. Eigentlich hätte der Artikel schon im Mai verfügbar sein sollen, aber leider gab es ein paar Verzögerungen. Auch an dieser Stelle sei &#8230; <a href="http://appelt.net/2010/08/artikel-einsatzpotenziale-von-micro-blogging-in-der-weiterbildung-online-verfugbar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/08/holtennittelblogging-500x332.jpg" alt="" title="Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung" width="500" height="332" class="alignright size-large wp-image-4522" /><br />
Endlich ist es so weit. Mein Artikel &#8220;Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung&#8221; steht komplett zum Download bereit. Eigentlich hätte der Artikel <a href="http://appelt.net/2010/01/einsatzpotenziale-von-micro-blogging-in-der-weiterbildung/">schon im Mai verfügbar</a> sein sollen, aber leider gab es ein paar Verzögerungen. Auch an dieser Stelle sei noch einmal auf <a href="http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=399">die Rezension des Artikels von Matthias Rohs</a> hingewiesen.<br />
Erschienen ist der Artikel in:</p>
<blockquote><p>Roland Holten/Dieter Nittel (Hg.)<br />
E-Learning in Hochschule und Weiterbildung. Einsatzchancen und Erfahrungen.<br />
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2010<br />
ISBN 978-3-7639-3342-6.</p></blockquote>
<p>Wer die Literaturangaben für den Artikel direkt übernehmen möchte:</p>
<blockquote><p>Appelt, R. (2010). Einsatzpotenziale von (Micro)Blogging in der Weiterbildung, In R. Holten &#038; D. Nittel (Hrsg.), E-Learning in Hochschule und Weiterbildung: Einsatzchancen und Erfahrungen (S. 147-162). Reihe Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen, Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag</p></blockquote>
<h2><a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/08/blogging-in-der-weiterbildung-appelt-fulltext.pdf"><img src="http://appelt.net/wp-includes/images/crystal/document.png" border="0"></a> <a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/08/blogging-in-der-weiterbildung-appelt-fulltext.pdf">Download des Artikels</a></h2>
]]></content:encoded>
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		<title>Social Media im Unterricht</title>
		<link>http://appelt.net/2010/03/social-media-im-unterricht/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 20:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Appelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1 &#8220;Bildungsmesse «didacta 2010» beginnt am Dienstag in Köln&#8221; so lautet die Schlagzeile einer Mitteilung der Nachrichtenagentur ddp. Im weiteren wird auch etwas zur Inhaltlichen Gestaltung der Messe gesagt. Unter anderem heißt es: Diverse Modellprojekte zeigen überdies, wie auch soziale &#8230; <a href="http://appelt.net/2010/03/social-media-im-unterricht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/03/2945559128_0a8871d33d_o.jpg"><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/03/2945559128_0a8871d33d_o.jpg" alt="" title="social media von Matt Hamm" width="480" height="401" class="aligncenter size-full wp-image-831" /></a><sup><a href="http://appelt.net/2010/03/social-media-im-unterricht/#footnote_0_821" id="identifier_0_821" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bildquelle Matt Hamm">1</a></sup></p>
<p><em>&#8220;Bildungsmesse «didacta 2010» beginnt am Dienstag in Köln&#8221;</em> so lautet die Schlagzeile einer <a href="http://de.news.yahoo.com/17/20100315/tde-bildungsmesse-didacta-2010-beginnt-a-97d4b69.html">Mitteilung der Nachrichtenagentur ddp</a>. Im weiteren wird auch etwas zur Inhaltlichen Gestaltung der Messe gesagt. Unter anderem heißt es:</p>
<blockquote><p>Diverse Modellprojekte zeigen überdies, wie auch soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder StudiVZ sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden können.<sup><a href="http://appelt.net/2010/03/social-media-im-unterricht/#footnote_1_821" id="identifier_1_821" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bildungsmesse &laquo;didacta 2010&raquo; beginnt am Dienstag in K&ouml;ln">2</a></sup> </p></blockquote>
<p>Deutschland Radio Kultur ist über diese Aussage gestolpert und konnte im Kontext der didacta 2010 zunächst keine Projekte ausfindig machen die bereits jetzt Twitter, Facebook, StudiVZ o.ä. sinnvoll in Unterricht einbinden. DRadio hat über Twitter nach Interviewpartnern gesucht, die mit diesen Angeboten bereits erste praktische Erfahrungen im Utnerrichtsgeschehen gesammelt haben. </p>
<p>Den Nutzen von Blogs und Twitter habe ich bereits mehrfach in Seminaren ausprobiert. Zuletzt auch Google Wave. Die Erfahrungen waren, je nach Tool, sehr unterschiedlich. Facebook und StudiVZ haben bisher nicht den Weg in meine Lehrveranstaltungen gefunden.</p>
<p>Dank <a href="http://twitter.com/lisarosa/status/10515392905">@lisarosa</a> habe ich nun für morgen früh ein Mini-Interview mit DRadio und vorab wollte ich meine Gedanken zu diesem Thema kurz notieren</p>
<h3>Vorgehen</h3>
<p>Zunächst möchte ich ein paar grundsätzliche Überlegungen zum Einsatz von social Media Elementen in Seminare / Unterricht anstellen und dann meine Erfahrungen mit den zuvor benannten Werkzeugen schildern. Abschliessend werde ich meine Pläne für die weitere Nutzung Resümieren.<span id="more-821"></span></p>
<h3>Grundsätzliche Überlegungen</h3>
<p>Bevor eine neue Methode/ein Werkzeug in einem Seminar bzw. im Unterricht eingesetzt wird sollte sich der Lehrende Klarheit darüber verschaffen aus welchem Grund die Methode/das Werkzeug eingesetzt werden soll. So kann der beliebige Einsatz neuer Werkzeuge und Methoden vermieden werden. Auch eine Sinnhaftigkeit des Einsatzes lässt sich meines Erachtens nur überprüfen, wenn zuvor festgelegt wurde welcher Zweck erfüllt werden soll.<br />
Grob schematisch sehe ich hier zwei Bereiche</p>
<ol>
<li>Unterstützung des Bildungsprozesses</li>
<li>Organisationale Unterstützung</li>
<ol>
<li>Administration des Kursgeschehens</li>
<li>Kommunikation</li>
<li>Dateiverwaltung</li>
<li>Kollaboration</li>
</ol>
</ol>
<h3>Eigene Erfahrungen</h3>
<p>Ich habe bisher im wesentlichen mit <strong>Blogs</strong>, <strong>Twitter</strong> und <strong>social Bookmarking</strong> in <a href="http://appelt.net/seminars/">meinen Seminaren</a> gearbeitet.<br />
<img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/03/blogshots-300x230.jpg" alt="" title="blogshots" width="300" height="230" class="alignright size-medium wp-image-837" /><strong>Blogs</strong> habe ich zur Dokumentation der Seminare aus Sicht des Lehrenden genutzt. Parallel waren die Studentinnen und Studenten aufgefordert eigene Blogs zu führen, um das Seminargeschehen aus ihrer eigenen Perspektive dokumentieren und um persönliche Aspekte ergänzen zu können. In den ersten Wochen des Semesters gab es oft kleine technische Probleme und Hemmungen das Blog als etwas persönliches zu begreifen und es entsprechend zu benutzen. Diese Scheu legte sich bald, so dass die Seminarbezogenen Inhalte dort gut zusammengefasst und vorgestellt werden konnten. Trotz vielfältiger Ermunterung ist es trotzdem nicht gelungen die Studierenden zum ausgiebigen Kommentieren der Blogs der anderen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer zu motivieren. Als Grund hierfür wurde häufig die hohe Arbeitsbelastung im Studium angegeben. Gleichwohl zeigten sich die Studierenden sehr erfreut, wenn sie selbst Kommentare erhalten haben. Im Anschluss an die jeweiligen Semester gab es immer wieder Studierende die das Blog über die Lehrveranstaltung hinaus genutzt haben. Im wesentlichen sollten die Blogs dazu dienen eine Sammelstelle für Lernmaterialien zu sein und im Idealfall konnten sie auch als Reflexionsinstrument eingesetzt werden. Bei umfassenderer Nutzung oder Arbeit über einen Zeitraum länger als ein Semester wäre über die Trackback und Kommentarfunktion auch noch mehr Kommunikation möglich gewesen. Eine präzise Aufgabenstellung hat den Studierenden oft formelle Sicherheit gegeben, um auf inhaltlicher Ebene etwas freier agieren zu können.</p>
<p><a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/03/tweeducation.gif"><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/03/tweeducation.gif" alt="" title="tweeducation" width="219" height="283" class="alignright size-full wp-image-835" /></a><strong>Twitter</strong> sollte im Vergleich zum Bloggen die Hemmschwelle etwas niedriger halten. Eine Äußerung in 140 Zeichen sollte weniger schwierig sein. So meine Einschätzung. Tatsächlich haben sich die Studentinnen und Studenten, in dem Seminar wo es ausdrücklich erwünscht war Twitter als Kommunikationselement zu nutzen, sehr schwer damit getan auf diesem Weg zu kommunizieren. In einem späteren Seminar, in dem ein größerer Teil von Studierenden bereits vor Seminarbeginn einen Twitteraccount hatten und diesen im Seminar anpriesen, wurde twitter deutlich stärker genutzt um sich auch zwischen den Seminarsitzungen auszutauschen. Ich vermute als Ursache die deutlich bessere Verfügbarkeit mobiler Endgeräte die eine Twitternutzung unterstützten und die Unverbindlichkeit bei der initialen Nutzung des Dienstes. Neben dem Austausch Seminarbezogenen Informationen (z.B. Links) konnte Twitter auch als Backchannel zu mir fungieren, so dass ich auch ausserhalb der Seminarsitzungen mit bekam, wenn die Aufgabenstellung für einzelne oder mehrere TeilnehmerInnen nicht eindeutig war. Im Gegensatz zu einer Rückmeldung per eMail war dies hier für alle Twitter nutzenden Seminarteilnehmer transparent. Auch die Nachrichten zur persönlichen Befindlichkeit der TeilnehmerInnen via Twitterstatus hat nach meiner Einschätzung die Funktion von &#8220;sozialem Klebstoff&#8221; ausgeübt und dem Seminar eine sehr angenehme Atmosphäre verliehen. </p>
<p><strong>social Bookmarking</strong> habe ich in meinen Seminaren stets genutzt um ein collaboratives Sammeln von Links anzubieten. In einigen Fällen gab es auch einen Regelrechtes Netzwerk von Nutzern des social Bookmarking Dienstes <a href="http://delicious.com">delicious</a> die über die Seminargrenzen hinweg Links gesammelt und ausgetauscht haben. In jedem Fall war es mir als Lehrendem so möglich auf einfache Art und weise eine Linkliste zu bestimmten Themen anzubieten die unabhängig vom Seminar weiter gepflegt werden kann.</p>
<h3>Resümee</h3>
<p>Aus der Arbeit mit Studierenden, Referendaren, Lehrern &#038; Seminarleitern weiß ich das es, insbesondere in der Schule, einige Vorbehalte gegenüber dem Einsatz von social Media gibt.<br />
<strong>Typische Hürden sind:</strong></p>
<ul>
<li>Unkenntnis bei Lehrern und Eltern (Mein/Das Kind macht etwas was ich selbst nicht verstehe)</li>
<li>Die Dienste werden nur für Freizeitinteressen genutzt (Chatten, Videos, &#8230;)</li>
<li>Ich habe keine Kontrolle über den Anbieter</li>
<li>Wie ist die Privatsphäre der Nutzer geschützt</li>
</ul>
<p>Einige dieser Hürden kann ich sehr gut nachvollziehen, andere weniger&#8230; Selbstverständlich ist dies vom jeweiligen Setting abhängig in dem ich die Dienste einsetzen möchte. Für die Schule sollten andere Kriterien berücksichtigt werden als an der Hochschule. Für mich gibt es aber auch<br />
<strong>gute Gründe social Media im Unterricht einzusetzen:</strong></p>
<ul>
<li>Es können bestehende Infrastrukturen genutzt werden die an Bildungsinstitutionen oft nicht zur Verfügung stehen.</li>
<li>Häufig sind die Lernenden ohnehin mit bestimmten Diensten vertraut. Es bedarf dann wenig Einarbeitung in das System und es besteht die Möglichkeit auch außerhalb des Unterrichts / der Bildungsinstitution in Kontakt / im Austausch zu bleiben.</li>
<li>Der (sinnvolle) Umgang mit aktueller Medientechnologie bedarf der Übung (<a href="http://edu.blogs.com/edublogs/2010/03/two-reasons-for-teaching-facebook-in-school.html">Two reasons for &#8220;teaching facebook&#8221; in school</a>). Lehrer könnten für einen sicheren Rahmen schaffen um Erfahrungen mit social Media zu sammeln.</li>
<li>Die Nutzung der Infrastruktur endet für den Lernenden nicht mit dem Ende der Mitgliedschaft in der Bildungsinstitution</li>
</ul>
<p><a href="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/03/fc.jpeg"><img src="http://appelt.net/wp-content/uploads/2010/03/fc-178x300.jpg" alt="" title="fc" width="178" height="300" class="alignright size-medium wp-image-841" /></a>Man sollte die Erwartungen an diese Dienste nicht zu hoch schrauben. Sie bieten aber einiges an Potenzial. In formellen Bildungseinrichtungen scheint mir dieses Potenzial etwas stärker Organisation und Abwicklung von Bildungsprozessen zu liegen. Insbesondere außerhalb formaler Bildungseinrichtungen scheinen diese Werkzeuge ihre Stärken so richtig auszuspielen wenn es einzelnen Lernern ermöglicht wird auf Grund ihrer Wissbegierigkeit in Interaktion mit gleichgesinnten zu treten, unabhängig von den jeweiligen Standorten. Steve Downes und George Siemens haben mittlerweile zum zweiten Mal einen <a href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/09/16/connectivism-and-connective-knowledge-2009/">12-wöchigen Online Kurs</a> organisiert der die Grundzüge der Philosophie dieser social Media Instrumente ausnutzt um gleichgesinnte zusammen zu bringen.<sup><a href="http://appelt.net/2010/03/social-media-im-unterricht/#footnote_2_821" id="identifier_2_821" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bildquelle Ilmo Joe">3</a></sup></p>
<h3>Fazit</h3>
<blockquote><p>Den Schatz, der unterschiedlichen Potenziale für Bildungsprozesse mit social Media, zu heben ist, so glaube ich, noch nicht gänzlich gelungen. Ich schlage vor, an diesem Thema dran zu bleiben und unter Berücksichtigung der erwarteten Probleme und Gefahren weiter die Chancen zu erkunden.</p></blockquote>
<p><ins datetime="2010-03-16T07:54:02+00:00"><br />
<h3>Interview zum Nachhören</h3>
<p></ins><br />
Das <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/03/16/drk_20100316_0838_7dbab721.mp3">Interview ist schon online</a>. Nicht verwirren lassen von &#8220;Peter&#8221; Appelt bei der Abmoderation. <img src='http://appelt.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<hr><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_821" class="footnote">Bildquelle <a href="http://www.flickr.com/photos/matthamm/2945559128">Matt Hamm</a></li><li id="footnote_1_821" class="footnote"><a href="http://de.news.yahoo.com/17/20100315/tde-bildungsmesse-didacta-2010-beginnt-a-97d4b69.html">Bildungsmesse «didacta 2010» beginnt am Dienstag in Köln</a></li><li id="footnote_2_821" class="footnote">Bildquelle <a href="http://www.flickr.com/photos/9948354@N08/763399258/">Ilmo Joe</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Social Media Nutzung im Bildungsbereich</title>
		<link>http://appelt.net/2009/11/social-media-nutzung-im-bildungsbereich/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 11:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Appelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Barcamp Hamburg habe ich gerade eine Session zur Nutzung von social Media / Web 2.0 im Bildungsbereich, genauer gesagt an der Fakultät EPB der Universität Hamburg gehalten. Die genutzten Links habe ich hier zusammengestellt. Die Minipräsentation ist hier &#8230; <a href="http://appelt.net/2009/11/social-media-nutzung-im-bildungsbereich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem <a href="http://www.barcamp-hamburg.de">Barcamp Hamburg</a> habe ich gerade eine Session zur Nutzung von social Media / Web 2.0 im Bildungsbereich, genauer gesagt an der <a href="http://epb.uni-hamburg.de/">Fakultät EPB</a> der <a href="http://epb.uni-hamburg.de/">Universität Hamburg</a> gehalten.<br />
Die genutzten Links habe ich <a href="http://delicious.com/adesigna/bchh09edu">hier zusammengestellt</a>. Die Minipräsentation ist hier eingebettet.<br />
Vielen Dank an die Teilnehmer und wie immer freue ich mich über Feedback und Anregungen.</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_2498416"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/ralfa/nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg" title="Nutzung von social Software an der Fakultät EPB der Universität Hamburg">Nutzung von social Software an der Fakultät EPB der Universität Hamburg</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bchh09-socialmedia-epb-091114051415-phpapp02&#038;stripped_title=nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bchh09-socialmedia-epb-091114051415-phpapp02&#038;stripped_title=nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/ralfa">Universität Hamburg</a>.</div>
</div>
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